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Wandern auf dem Kammweg
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Ich weiß nicht, mit welchen Worten man die Einzigartigkeit von Natur, Landschaft, Kultur und Bauweise im NATURPARK ZITTAUER GEBIRGE beschreiben soll. Am besten wir machen uns gemeinsam auf den Weg.
Haben wir mutigen Schritts einen der Berge oder Gipfel erklommen, werden wir durch einen atemberaubenden Ausblick belohnt. Vulkanische Kuppen und bizarre Felsformationen ziehen unsere Blicke auf sich und regen immer wieder unsere Phantasie an.
Frech und munter glitzernde Flüsse und Bäche, die sich quicklebendig durchs malerische Tal schlängeln, belebte Dörfer mit ihren fast schon ein wenig verträumt und romantisch wirkenden Umgebindehäusern, die sich frisch rausgeputzt und keck in die faszinierende Gebirgskulisse schmiegen, prägen unseren NATURPARK ZITTAUER GEBIRGE in seiner unverwechselbaren charmanten Art und Weise. Etwas sächsisch und etwas böhmisch – wir werden entlang unseres Weges stets aufs Neue verzaubert.
So führt uns der Wanderweg (auf 28 km) im NATURPARK ZITTAUER GEBIRGE von Hradek n. N. kommend über Hartau und Eichgraben in Richtung Teufelsmühle Oybin, vorbei am Scharfenstein (569 m) nach Lückendorf. Hier liegt bereits der Aussichtsberg Hochwald (749 m) vor uns. Weiter geht es über den Hain in den Kurort Jonsdorf, vorbei an den Mühlsteinbrüchen, der Waldbühne und durch die Felskulisse der Zigeunerstuben zum Nonnenfelsen und dann Richtung Lausche (793 m). Auf dem Hohlsteinweg kommen wir zum Wanderwegekreuz an der Waltersdorfer Wache. An der Rübezahlbaude bieten sich schöne Ausblicke. Am Lauscheborn können wir einen Abstecher zum Gipfel der Lausche machen, weiter auf dem Lauschekamm und dann gehen wir ein Stück gemeinsam mit dem Europäischen Fernwanderweg E 3, auf dem der “Kammweg“ in Richtung Tollenstein in der Tschechischen Republik verläuft.

Der Kammweg hat im tschechischen Teil einen Nord- und einen Südweg. Beide Routen beginnen in der Ansiedlung Jizerka (Klein Iser). Der nördliche Weg führt an den Nordhängen des Isergebirges, am Oldrichovské sedlo vorbei, dann in das Dreiländereck bei Hrádek nad Nisou (Grottau) und über die Grenze auf die deutsche Seite. Der südliche Weg  führt über den Schwarzbrunn- und Jeschkenkamm, weiter durch das Lausitzer Gebirge und endet an der Grenze zum Ústecký kraj. Die südliche Route bietet dank der Nähe zu Siedlungsgebieten außer den interessanten Naturbesonderheiten auch eine Reihe von Kulturangeboten und Sehenswürdigkeiten. Man kann beide Kammwege für alle Leistungsgruppen empfehlen – von den Familien mit Kindern bis zu aktiven Touristen.